Welche Vorsorge eignet sich?

Private Vorsorge für den Fall einer Berufsunfähigkeit ist unerlässlich. Welche Vorsorgemaßnahmen sind besonders gut geeignet, um sich vor den finanziellen Folgen der Berufsunfähigkeit zu schützen? Die Antwort scheint naheliegend: natürlich eine Berufsunfähigkeits-Versicherung.
Allerdings geben in einer repräsentativen Umfrage durch TNS Infratest 49 % der Bevölkerung an, sie hätten auf andere Art gegen Berufsunfähigkeit vorgesorgt. Andere Vorsorgemaßnahmen als die Berufsunfähigkeits-Versicherung stellen jedoch keinen wirksamen Schutz dar:

  • Unfallversicherungen bieten nur einen unzureichend kleinen Teilschutz, denn Unfälle sind nur in 5 % aller Fälle der Grund für Berufsunfähigkeit.
  • Gesparte Mittel und Lebensversicherungen sind bei Verlust des Einkommens schnell verbraucht. Sie können den finanziellen Bedarf nicht dauerhaft decken. Besonders bei frühzeitigem Eintritt einer Berufsunfähigkeit stehen in der Regel noch keine ausreichenden Mittel für langfristige Zahlungen zur Verfügung.
  • Krankenzusatzversicherungen decken das Risiko der Berufsunfähigkeit überhaupt nicht ab und sind daher ebenfalls ungeeignet.


 

Richtig vorsorgen mit einer privaten Berufsunfähigkeits-Versicherung

Eine geeignete Vorsorge muss eine ausreichende und langfristige finanzielle Absicherung bieten, wenn Sie nicht mehr in der Lage sind, Ihren Beruf auszuüben – also berufsunfähig sind. Genau dies gewährleistet eine Berufsunfähigkeits-Versicherung:

  • Sie orientiert sich am konkreten finanziellen Bedarf der versicherten Person. Die individuelle Versorgungslücke lässt sich so effektiv schließen.
  • Sie leistet bei bedingungsgemäßer Berufsunfähigkeit ab Vertragsbeginn und deckt so auch eine frühzeitige Berufsunfähigkeit ohne Wartezeiten ab.
  • Die monatliche Rente wird während der gesamten Dauer einer Berufsunfähigkeit bis zum vereinbarten Leistungsendalter, in der Regel das 67. Lebensjahr, gezahlt. Damit wird eine langfristige finanzielle Absicherung sichergestellt.